Über die Erdgasversorgung Pfäffikon
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Nach rund 30 Jahren Unterbruch wird Pfäffikon wieder mit Erdgas versorgt.
Schon von 1914 bis 1978 wurden einzelne Gebiete von Pfäffikon bereits mit Gas versorgt. Wegen anstehender umfangreicher Sanierungsmassnahmen hatte die Gemeindeversammlung jedoch 1978 beschlossen, das Ortsversorgungsnetz ausser Betrieb zu nehmen. In der Zwischenzeit hat sich einiges geändert. Das Stadtgas wurde durch Erdgas abgelöst, welches sich als umweltverträglicher Energieträger stark verbreitet hat.
Dies veranlasste die Werkkommission, eine Machbarkeitsstudie über die Erdgaserschliessung in Pfäffikon erstellen zu lassen. Die Grundsatzstudie zeigte auf, dass es sinnvoll ist, in Pfäffikon eine kommunale Erdgasversorgung aufzubauen. Das Absatzpotential wurde mit ca. 32 Gigawattstunden pro Jahr beziffert. Damit können in Pfäffikon die CO 2-Emmissionen um rund 2'800 Tonnen pro Jahr reduziert werden.
An der Urnenabstimmung vom 9. September 2007 stimmten die Pfäffiker Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Erdgaserschliessung von Pfäffikon und dem Aufbau einer gemeindeeigenen Erdgasversorgung zu. Für den Bau der Erdgastransportleitung von Wermatswil nach Pfäffikon inklusive Ortsversorgungsnetz wurde ein Rahmenkredit von 3.5 Mio. Franken bewilligt. Die neue Gasversorgung wird von den Gemeindewerken betrieben. Sie wird über Gebühren spezialfinanziert, analog der Strom- oder Wasserversorgung. Der Betrieb wird selbsttragend sein und den steuerrelevanten Teil der Gemeinderechnung nicht belasten. |
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