Wärmeverbund Schanz
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Der Wärmeverbund Schanz wurde am 1. Juli 1995 in Betrieb genommen. Die Bauzeit der Zentrale betrug rund sieben Monate und das Verteilnetz wurde bis heute kontinuierlich ausgebaut.
Für die Wärmeerzeugung werden zwei Heizkessel mit einer Gesamtleistung von 3300 kW (1x 2400 kW / 1x 900 kW) eingesetzt, welche mit Holzschnitzeln aus der Region beheizt werden. Der angebaute Schnitzelsilo mit Fassungsvermögen von 1500 Sm³ garantiert eine sichere Versorgung über die Zeitdauer von mindestens 14 Tagen. Somit kann ein allfälliger Engpass bei der Schnitzellieferung problemlos überbrückt werden. Neben den beiden Hauptöfen ist ein zusätzlicher Heizkessel mit einer Leistung von 175 kW im Netz integriert. Dieser wird mit Faulgas, welches in der Abwasserreinigungsanlage entsteht, betrieben. Durch diese sinnvolle Nutzung kann auf ein Abfackeln des Faulgases verzichtet werden, was wiederum zum Umweltschutz beiträgt.
Die in der Heizzentrale produzierte thermische Energie wird mit einem unterirdisch verlegten, wärmeisolierten Rohrsystem zu den Endkunden transportiert. Die gelieferte Energie wird zum Heizen und zur Warmwasserproduktion verwendet.
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